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Grau-Erle
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Die Grau-Erle oder WeiĂ-Erle (Alnus incana) ist ein Laubbaum aus der Gattung der Erlen und gehört damit zur Familie der BirkengewĂ€chse. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich ĂŒber Nord-, Mittel- und Osteuropa bis zum Kaukasus, im Westen Europas fehlt sie. Im deutschsprachigen Raum kommt sie vor allem in Ăsterreich und in SĂŒddeutschland vor. Unterarten der Grau-Erle findet man in Nordamerika und in Asien. Das Holz der Grau-Erle wird nur selten verwendet, da sie meist krumme StĂ€mme mit geringem Durchmesser bildet. Sie wird jedoch hĂ€ufig zur Aufforstung von Abraumhalden und zur Stabilisierung von HĂ€ngen und Böschungen verwendet. Durch Symbiose mit dem Bakterium Frankia alni kann sie den Stickstoff der Luft binden und trĂ€gt durch die Anreicherung mit Stickstoffverbindungen zur Verbesserung des Bodens bei.
Die weite Verbreitung der Erlen und die oft geringen Unterschiede haben zu Uneinigkeit in der Einteilung der Arten gefĂŒhrt. HĂ€ufig werden Vertreter der Erle in Nordamerika und im östlichen Asien als Unterarten der Grau-Erle zugerechnet, damit ist die europĂ€ische Art nur die Nominatform. Der gröĂte Teil des Artikels beschreibt die in Europa und Westasien auftretende Nominatform Alnus incana subsp. incana. Auf die anderen Unterarten wird in eigenen Abschnitten in der Systematik eingegangen.
Contents
âą Beschreibung
âą Erscheinungsform
âą Rinde und Holz
âą Wurzeln
âą Verbreitung
âą Ăkologie
âą Symbiose
âą Pathologie
âą Systematik
âą Unterarten
âą Trivialnamen
âą Verwendung
âą Holz
âą Nachweise
âą Literatur
âą Einzelnachweise
âą Weblinks
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Beschreibung
Erscheinungsform
Die Grau-Erle ist eine sommergrĂŒne Baumart und erreicht eine Höhe von 10 bis 15, maximal 25 Metern, sowie einen Stammdurchmesser von bis zu 40 Zentimetern.cite-ref-grosser-1-0[1] Sie ist ein- oder mehrstĂ€mmig, reich verzweigt mit dichter Krone, kann aber auch strauchförmig wachsen.cite-ref-lbs-2-0[2] An Ă€rmeren Standorten bleiben die StĂ€mme kurz, werden krumm oder drehwĂŒchsig und es bilden sich hĂ€ufig KlebĂ€ste. Junge Zweige sind graugrĂŒn bis rötlich braun, an den Spitzen deutlich behaart und mit kleinen, rotbraunen Korkporen besetzt.cite-ref-edl99-3-0[3]
Rinde und Holz
Bei der Grau-Erle bleibt das Periderm als Abschlussgewebe an StĂ€mmen und Ăsten erhalten. Es wird keine Borke gebildet (Peridermbaum). Die Rinde ist hellgrau, glatt und reiĂt auch im Alter kaum auf. Sie ist locker mit Korkporen besetzt.
Erlen gehören zu den SplintholzbĂ€umen, Kern- und Splintholz sind also gleichfarbig. Das Holz ist rötlichweiĂ, rötlichgelb bis hell rötlichbraun gefĂ€rbt. Frisch eingeschlagenes Holz erscheint durch Oxidation auffĂ€llig orangerot, die Farbe verschwindet mit dem Austrocknen des Holzes wieder. Im Holz befinden sich zahlreiche feine GefĂ€Ăe, die zerstreutporig angeordnet sind. Holzstrahlen sind nur wenig ausgeprĂ€gt und fallen lediglich an den RadialflĂ€chen als unauffĂ€llige Spiegel auf. HĂ€ufig sind die Holzstrahlen jedoch zu Scheinholzstrahlen gebĂŒndelt, die deutlicher sichtbar sind. Jahresringgrenzen sind nur wenig ausgeprĂ€gt, die Jahresringe sind jedoch deutlich an dem porenĂ€rmeren und dichteren SpĂ€tholz erkennbar.cite-ref-grosser-1-1[1] Das Holz der Grau-Erle Ă€hnelt im Allgemeinen sehr dem der Schwarz-Erle, ist etwas heller, weniger grobfaserig und stĂ€rker glĂ€nzend.cite-ref-edl99-3-1[3]
Wurzeln
Die Grau-Erle bildet ein Herzwurzelsystem mit krĂ€ftigen Horizontalwurzeln. Es erstreckt sich horizontal 2 bis 3 Meter weit und erreicht auf tiefgrĂŒndigen Böden eine Tiefe von 90 Zentimetern. Auf stark ĂŒberfluteten Standorten bildet sie Adventivwurzeln, die sich zu Stelzwurzeln weiterentwickeln können. Die Stelzwurzeln zeigen zahlreiche Korkporen.cite-ref-edl100-4-0[4]
Knospen und BlÀtter
Die Grau-Erle bildet verkehrt eiförmige, nicht klebrigecite-ref-lbs-2-1[2] Winterknospen mit rot-violetten, zu Beginn dicht behaarten Knospenschuppen und bis zu 5 Millimeter langen Stielen. Endknospen und Seitenknospen werden etwa 8 Millimeter lang.
Die LaubblĂ€tter sind wechselstĂ€ndig angeordnet und haben 2 bis 3 Zentimeter lange Blattstiele. Die Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch mit doppelt gesĂ€gtem Blattrand und besitzt 8 bis 12 Nervenpaare.cite-ref-fdg100-5-0[5] Die Blattoberseite ist dunkelgrĂŒn, die Unterseite graugrĂŒn und bei jungen BlĂ€ttern grau-filzig behaart. Die Blattbasis ist rundlich oder etwas herzförmig, der Apex ist zugespitzt. Die Blattspreite wird 4 bis 10 Zentimeter, selten bis 12 Zentimeter lang und 3 bis 7 Zentimeter, selten bis 9 Zentimeter breit. GröĂe und Blattform variieren jedoch stark. Die BlĂ€tter werden im Herbst noch grĂŒn abgeworfen. Es werden zwei behaarte NebenblĂ€tter gebildet, die frĂŒh abgestoĂen werden.cite-ref-edl99-3-2[3]
BlĂŒten und FrĂŒchte
Die Grau-Erle ist wie alle Erlen windblĂŒtig und einhĂ€usig. Die BlĂŒten sind eingeschlechtig und in kĂ€tzchenförmigen BlĂŒtenstĂ€nden zusammengefasst. Selten kommen BlĂŒtenstĂ€nde mit mĂ€nnlichen und weiblichen BlĂŒten oder zwittrige BlĂŒten vor. Die Grau-Erle blĂŒht von Februar bis MĂ€rz etwa drei Wochen vor der Schwarz-Erle, was die Entstehung von natĂŒrlichen Hybriden erschwert. Die Samen werden etwa zwei Monate nach der BestĂ€ubung gebildet. Die Anlage der BlĂŒtenstĂ€nde erfolgt im Herbst, sie ĂŒberwintern ohne Knospenschuppen zu bilden und beginnen noch vor dem Austreiben der BlĂ€tter zu blĂŒhen.
Die mĂ€nnlichen KĂ€tzchen hĂ€ngen in Gruppen von drei bis fĂŒnf mit weich behaarten Stielen an Zweigspitzen. Sie sind zuerst brĂ€unlich, 7 bis 9 Zentimeter lang und haben dunkelbraune TragblĂ€tter, die hĂ€ufig in der Mitte mit einem dunklen Fleck versehen sind. In den Achseln der TragblĂ€tter befinden sich dreiblĂŒtige Dichasien. Die EinzelblĂŒte hat vier StaubblĂ€tter mit anfangs rötlichen, spĂ€ter gelben Staubbeuteln und ein vierteiliges, oft verkĂŒmmertes Perigon.
Als weibliche BlĂŒtenstĂ€nde werden an den Blattachseln sitzende oder fast sitzende KĂ€tzchen gebildet, die eine LĂ€nge von 4 bis 15 Millimetern erreichen. Sie sind rötlich braun und setzen sich aus bis zu acht dicht behaarten TeilblĂŒtenstĂ€nden zusammen, die sich zu kleinen, eiförmigen Zapfen mit einer LĂ€nge von 13 bis 16 Millimetern und einem Durchmesser von etwa 10 Millimeter auswachsen. Die Zapfen reifen in der zweiten SeptemberhĂ€lfte und haben dunkle, verholzte Schuppen mit schmaler Basis und breitem Apex. Als Diasporen werden zahlreiche 3 bis 4 Millimeter lange, mit einem FlĂŒgelrand versehene, einsamige NussfrĂŒchte gebildet. Die weiblichen EinzelblĂŒten haben kein Perigon und stehen paarweise in der Achsel eines Tragblattes, das spĂ€ter mit vier VorblĂ€ttern verwĂ€chst und zur Fruchtschuppe wird.cite-ref-edl99-3-3[3]
Die Chromosomenzahl betrÀgt 2n = 28.cite-ref-oberdorfer2001-6-0[6]
Unterscheidung von der Schwarz-Erle
Die Grau-Erle lĂ€sst sich von den beiden anderen mitteleuropĂ€ischen Erlenarten durch die mehr oder weniger deutlich zugespitzten und an der Unterseite graugrĂŒnen LaubblĂ€tter unterscheiden. Die BlĂ€tter haben mit 8 bis 10 mehr Nervenpaare als die Schwarz-Erle mit 5 bis 8 Paaren, und die jungen BlĂ€tter sind nicht klebrig wie bei der Schwarz-Erle. Die weiblichen KĂ€tzchen und die ZĂ€pfchen sind im Gegensatz zur Schwarz-Erle kurzgestielt, die ZĂ€pfchen sind kleiner. Die Rinde ist stets glatt und grau, worauf sich das lateinische Art-Epitheton incana bezieht, das âaschgrauâ bedeutet.cite-ref-edl98-7-0[7]cite-ref-grosser-1-2[1]
Vermehrung, Keimung und Wachstum
An natĂŒrlichen Standorten verjĂŒngt sich die Grau-Erle sowohl generativ durch Samen als auch vegetativ durch Wurzelbrut und Stockausschlag. Die reifen, mit einem schmalen FlĂŒgelsaum versehenen FrĂŒchte fallen wĂ€hrend der Wintermonate aus den Zapfen und werden durch Wind (Anemochorie) und Wasser (Hydrochorie) verbreitet. Die Keimung erfolgt epigĂ€isch. Grau-Erlen sind schnellwĂŒchsig und erreichen im ersten Jahr eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern.cite-ref-edl100-4-1[4] Nach zwei Jahren können sie eine Höhe von 1,24 Metern erreichen, nach fĂŒnf Jahren von 4,3 bis 5 Metern. Nach 10 bis 15 Jahren geht das Höhenwachstum zurĂŒck. Grau-Erlen werden selten Ă€lter als 50 Jahre.cite-ref-edl103-8-0[8] Unter extremen Bedingungen verliert die Vermehrung durch Samen an Bedeutung, an der Waldgrenze in Skandinavien erfolgt die Verbreitung beinahe ausschlieĂlich vegetativ.
Verbreitung und StandortansprĂŒche
Verbreitung
Das natĂŒrliche Verbreitungsgebiet der Grau-Erle erstreckt sich in Europa ĂŒber Nord-, Mittel- und Osteuropa. Im SĂŒden reicht ihr Verbreitungsgebiet bis zu den Seealpen und zum nördlichen Apennin und weiter östlich bis zum Balkangebirge und zum Kaukasus. Die Nordgrenze in Skandinavien liegt bei etwa 70° 30âČ nördlicher Breite. Die westliche Grenze des natĂŒrlichen Verbreitungsgebiets ist nicht mehr eindeutig feststellbar, da die Art lange Zeit in Westeuropa kultiviert wurde und hĂ€ufig verwilderte. Angenommen wird, dass sich die westliche Grenze vom Schweizer Jura ĂŒber Ober- und Mittelrhein zum Harz und durch die Mitte Norddeutschlands zieht.cite-ref-edl98-7-1[7] Die Eiszeit hat die Grau-Erle in Europa in den Karpaten und in Zentralrussland ĂŒberstanden. Sehr bald nach dem Ende der Eiszeit konnte sie sich wieder nördlich der Alpen durchsetzen.cite-ref-edl105-10-0[10]
Im Auftrag der deutschen Bundesanstalt fĂŒr Landwirtschaft und ErnĂ€hrung (BLE) wurden im Rahmen des Projekts Erfassung und Dokumentation genetischer Ressourcen seltener Baumarten in Deutschland in den Jahren von 2010 bis 2013 die Vorkommen von zehn seltenen heimischen Baumarten in den deutschen WĂ€ldern ermittelt. Von der Grau-Erle wurden dabei in Deutschland rund 2,1 Millionen Exemplare, vorwiegend flieĂgewĂ€sserbegleitend in den montanen bis hochmontanen Lagen (500 m ĂŒ. NN bis 1400 m ĂŒ. NN) des Alpenvorlands und der Alpen, erfasst.cite-ref-11[11]
StandortansprĂŒche und Vergesellschaftung
Die Grau-Erle besiedelt meist die montane Stufe von 500 bis 1400 Meter Höhe, im Osten des natĂŒrlichen Verbreitungsgebietes auch tiefere Lagen.cite-ref-lbs-2-2[2] In den Bayerischen Alpen erreicht sie Höhen bis 1400 Meter, im Apennin und im Tessin bis 1800 Meter und in GraubĂŒnden bis 1850 Meter, damit besiedelt sie etwas höhere Lagen als die Schwarz-Erle.cite-ref-edl98-7-2[7] In den AllgĂ€uer Alpen steigt sie bis zu etwa 1500 Metern Meereshöhe auf.cite-ref-d-rr-und-lippert-12-0[12] Sie gedeiht an GebirgsbĂ€chen und -flĂŒssen, am Auwald- und AugebĂŒschrand, an HangvernĂ€ssungen und Hangrutschungen.cite-ref-lbs-2-3[2] Die Art vertrĂ€gt eine groĂe Vielfalt von Klimabedingungen und gedeiht auch auĂerhalb ihres natĂŒrlichen Verbreitungsgebiets gut, so im atlantischen Mitteleuropa. Sie ist frostbestĂ€ndig und wird durch SpĂ€tfrost nicht geschĂ€digt. Sie ist weitgehend unempfindlich gegen Hitze und DĂŒrre. Sie bevorzugt gut mit Wasser versorgte Standorte, meidet nasse, schlecht durchlĂŒftete Böden, ertrĂ€gt aber zeitlich begrenzte Ăberschwemmungen. Sie bevorzugt neutrale oder leicht basische kalkhaltige und nĂ€hrstoffreiche Sand-, Schotter- und Kiesböden, sie gedeiht jedoch schlecht auf sauren Böden. Da die Grau-Erle wenige AnsprĂŒche an den Boden stellt, besiedelt sie als Pionierpflanze beispielsweise aufgelassene Kiesgruben, Geröllhalden und frische Böschungen. Sie festigt und verbessert durch Anreicherung mit Stickstoffverbindungen den Boden.cite-ref-edl102-13-0[13]
Die Grau-Erle ist eine Charakterart des Alnetum incanae aus dem Verband Alno-Ulmion.cite-ref-oberdorfer2001-6-1[6]
Ăkologie
Symbiose
Die Grau-Erle bildet Wurzelknöllchen, in denen der Stickstoff der Luft gebunden und so fĂŒr die Pflanze verwertbar wird. Das geschieht durch eine als Actinorhiza bezeichnete Symbiose mit dem Bakterium Frankia alni.cite-ref-edl100-4-2[4] Dadurch steigt der Stickstoffgehalt der BlĂ€tter, und mit deren Abbau auch der Gehalt an Stickstoffverbindungen im Boden, was zu einer Bodenverbesserung fĂŒhrt.cite-ref-edl102-13-1[13] Untersuchungen ergaben fĂŒr einen 30-jĂ€hrigen Grau-Erlenbestand eine jĂ€hrlich gebundene Stickstoffmenge von 43 kg/ha, Dickichte aus Grau-Erlen zeigten einen Wert von 72 kg/ha, WaldbestĂ€nde in den französischen Alpen auf 1450 Meter Höhe konnten jĂ€hrlich 42,5 kg/ha binden.cite-ref-edl103-8-1[8]
Mit mehreren Arten von Bodenpilzen, unter anderem mit dem ErlengrĂŒbling (Gyrodon lividus) und dem Kahlen Krempling (Paxillus involutus), geht die Grau-Erle eine Wurzelsymbiose (Ektomykorrhiza) ein.cite-ref-edl100-4-3[4]
Grau-Erle und Haselhuhn
In Skandinavien und in den rumÀnischen Ostkarpaten sind die mÀnnlichen KÀtzchen und die Knospen der Grau-Erle im Winter die wichtigste Nahrung des Haselhuhns (Tetrastes bonasia). Pro Tag nimmt ein Haselhuhn etwa 50 Gramm an KÀtzchen und Knospen zu sich.cite-ref-edl105-10-1[10]
Pathologie
Grau-Erlen sind besonders durch das erst zum Ende des 20. Jahrhunderts auftretende sogenannte Erlensterben gefĂ€hrdet. Durch den Eipilz Phytophthora alni wird besonders an der Schwarz-Erle, aber auch an der Grau-Erle, der GrĂŒn-Erle und der HerzblĂ€ttrigen Erle eine Wurzel- und StammfĂ€ule verursacht. Die StammfĂ€ule kann schon nach mehreren Monaten zum Absterben von BĂ€umen fĂŒhren, sie kann sich aber auch ĂŒber Jahre hinziehen.cite-ref-duisburg-14-0[14] Die Krankheit wurde erstmals 1993 in SĂŒdengland beschrieben.cite-ref-eberswalde-15-0[15] Inzwischen hat sie sich auch nach Deutschland (erstmals 1995 beobachtet), Ăsterreich, Frankreich, Belgien, Italien, Irland, Ungarn, den Niederlanden und Schweden ausgebreitet. Symptome sind eine geringe Belaubung, tote Ăste und besonders kleine und helle BlĂ€tter. Typisch sind schwarzbraune, meist nĂ€ssende Flecken, die sich am Stammgrund zeigen. Das unter den angegriffenen Stellen liegende Holz ist dunkelbraun bis rotbraun verfĂ€rbt und grenzt sich deutlich vom gesunden hellen Holz ab. Die Infektion erfolgt ĂŒber Wunden am Stammgrund, ĂŒber das Haarwurzelsystem oder durch Korkporen.cite-ref-duisburg-14-1[14] Analysen haben gezeigt, dass der Erreger Phytophthora alni erst in jĂŒngerer Zeit durch Hybridisierung entstanden ist.cite-ref-eberswalde-15-1[15]
Weiters können durch den Einfluss der Schlauchpilzart Taphrina epiphylla Hexenbesen entstehen. Dabei ĂŒberwintert das Myzel in den Knospen und befĂ€llt die jungen BlĂ€tter, die dĂŒrr werden und vorzeitig abfallen. Nur bei starken Befall von bis zu 100 Hexenbesen werden die Erlen so geschwĂ€cht, dass Ăste oder ganze BĂ€ume absterben. Eine weitere Schlauchpilzart, Taphrina alni, ist der Erreger der âKĂ€tzchenkrankheitâ, dabei werden die TragblĂ€tter der weiblichen BlĂŒtenstĂ€nde befallen, die sich dadurch lappig verformen, stark vergröĂern und dunkelrot verfĂ€rben und sogenannte âNarrentaschenâ bilden. Der Erlen-Schillerporling (Inonotus radiatus) aus der Familie der Stielporlingsverwandten (Polyporaceae) verursacht eine sich rasch ausbreitende WeiĂfĂ€ule. Er befĂ€llt hĂ€ufig geschwĂ€chte Erlen an feuchten Standorten und dringt ĂŒber Verletzungen in das Holz ein. Arten der Gattung Mycosphaerella aus der Ordnung der RuĂtaupilzartigen verursachen an den Blattunterseiten eckige, scharf begrenzte Flecke. In Finnland wird die Erle auch vom Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum) befallen.cite-ref-edl103-8-2[8]
Unter den Schadinsekten ist der ErlenrĂŒssler (auch ErlenwĂŒrger, Cryptorrhynchus lapathi) aus der Familie der RĂŒsselkĂ€fer (Curculionidae) der gefĂ€hrlichste. Die Larven ĂŒberwintern in der Rinde und bohren bis zu 10 Zentimeter lange GĂ€nge in das Holz. Die JungkĂ€fer fressen an den jungen Trieben. Typische Symptome des Befalls sind welke Triebe, aufgetriebene Rindenteile, Fluglöcher und NagespĂ€ne. Mehrere Schmetterlingsarten (Lepidoptera) ĂŒberwintern in den BlĂŒtenkĂ€tzchen und fressen an FrĂŒchten und Knospen, unter anderen die Gespinstmotte Argyresthia goedartella und mehrere Epinotia-Arten aus der Familie der Wickler (Tortricidae). Der Blaue ErlenblattkĂ€fer (Agelastica alni) kann in manchen Gegenden Erlen bis zu dreimal im Jahr kahlfressen. Auch wurde erheblicher SchadfraĂ durch den BuchenprachtkĂ€fer (Agrilus viridis) nach starkem Schneedruck beobachtet.cite-ref-edl104-16-0[16]
Systematik
Die Grau-Erle ist ein Vertreter der Gattung der Erlen (Alnus) in der Familie der BirkengewĂ€chse (Betulaceae). Sie wird in der Gattung Alnus der Untergattung Alnus zugeordnet, zu der auch die Schwarz-Erle zĂ€hlt. Die GrĂŒn-Erle wird in die Untergattung Alnobetula gestellt.cite-ref-chen-17-0[17] Die Chromosomenzahl der Grau-Erle betrĂ€gt 2n = 28.cite-ref-lbs-2-4[2]
Die weite Verbreitung der Erlen und die geringen Unterschiede haben zu Uneinigkeit bei der inneren Systematik gefĂŒhrt. Mehrere Formen werden teils als Unterarten von Alnus incana, teils als eigene Arten oder nur als VarietĂ€ten gesehen.cite-ref-us-fs-18-0[18] HĂ€ufig werden vier Unterarten von Alnus incana anerkanntcite-ref-foa-19-0[19]: die Nominatform Alnus incana subsp. incana, die Unterart Alnus incana subsp. hirsuta in Asien und Alnus incana subsp. rugosa und Alnus incana subsp. tenuifolia in Nordamerika. Die drei Unterarten werden auch oft als eigene Arten Alnus hirsuta, Alnus rugosa und Alnus tenuifolia gesehen. In Finnland wird noch eine rotblĂ€ttrige Form Alnus incana f. rubra unterschieden. Die Grau-Erle kann mit ihren Unterarten als ein vikariierender holarktischer Artenkomplex gesehen werden.cite-ref-schmidt1996-20-0[20] Chen et al. fassen folgende Arten in den Komplex zusammen: Alnus hirsuta, Alnus incana, Alnus rugosa, Alnus rubra, Alnus inokumae, Alnus tenuifolia, Alnus sibirica und auch die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), dabei werden Alnus hirsuta, Alnus rugosa und Alnus tenuifolia nicht als Unterarten der Grau-Erle, sondern als eigene Arten angesehen.cite-ref-chen-17-1[17]
Unterarten
Neben der in Europa und in Westasien heimischen Nominatform, werden folgende Taxa hÀufig als Unterarten von Alnus incana angesehen. Die Zuordnung ist jedoch umstritten, die Unterarten werden von manchen Autoren als eigene Arten eingestuft, zum Teil auch als VarietÀten.
FĂ€rber-Erle ( Alnus incana subsp. hirsuta )
Die FĂ€rber-Erle (Alnus incana subsp. hirsuta (Spach) Ă.Löve & D.Löve bzw. Alnus hirsuta (Spach) Turcz., Synonym: Alnus tinctoria Sarg.) ist ein 10 bis 15, maximal bis 20 Meter hoher Baum, mit einer anfangs breit kegelförmigen Krone. Die Rinde ist schwarzbraun, die Triebe sind anfangs mit dichten HaarbĂŒscheln besetzt, spĂ€ter kahl und grau bereift. Die BlĂ€tter sind breit eiförmig bis eiförmig-elliptisch, kurz zugespitzt mit keilförmiger Basis und 4 bis 9 Zentimeter lang und 2,5 bis 9 Zentimeter breit. Es werden 9 bis 12 Nervenpaare gebildet. Der Blattrand ist leicht gelappt und doppelt gesĂ€gt. Die Blattoberseite ist dunkelgrĂŒn und schwach behaart, die Unterseite ist blaugrĂŒn, und die Nerven sind rötlich braun behaart. Der Blattstiel wird 2,5 bis 4 Zentimeter lang. Die mĂ€nnlichen KĂ€tzchen werden 5 bis 7 Zentimeter lang und stehen einzeln oder zu zweit. Die Zapfen stehen in Gruppen von drei oder vier, sind etwa 2,5 Zentimeter lang, kurz gestielt und sitzend.cite-ref-fdg99-21-0[21]cite-ref-foc-hirsuta-22-0[22] Das Verbreitungsgebiet der FĂ€rber-Erle umfasst Japan, Korea, China, Sachalin, Kamtschatka und Ostsibirien. Sie wĂ€chst auf Höhen von 700 bis 1500 Metern.cite-ref-fdg99-21-1[21]cite-ref-foc-hirsuta-22-1[22]
Alnus incana subsp. kolaensis
Die Unterart Alnus incana subsp. kolaensis (Orlova) Ă.Löve & D.Löve kommt in Norwegen, Schweden und Finnland vor.cite-ref-wcsp-23-0[23]
RunzelblÀttrige Erle ( Alnus incana subsp. rugosa )
Die RunzelblĂ€ttrige Erle (Alnus incana subsp. rugosa (Du Roi) R.T. Clausen bzw. Alnus rugosa (Du Roi) Spreng.) wĂ€chst meist strauchförmig, seltener als Baum und wird dann bis zu 9 Meter hoch. Die Zweige sind kahl oder rostbraun behaart, die Knospen haben 2 bis 4 Millimeter lange Stiele. Die Blattspreiten sind elliptisch bis breit eiförmig mit keilförmiger oder abgerundeter Basis und spitzem oder stumpfem Apex. Sie werden 4 bis 11 Zentimeter lang und 3 bis 8 Zentimeter breit, bilden 10 bis 15 Nervenpaare und haben einen doppelt gesĂ€gten und leicht gelappten Blattrand. Die Blattoberseite ist kahl, die Unterseite ist graugrĂŒn bis blaugrĂŒn und an den Nerven brĂ€unlich behaart. Die mĂ€nnlichen BlĂŒtenstĂ€nde stehen in Gruppen von zwei bis vier KĂ€tzchen und werden 2 bis 7 Zentimeter lang, die weiblichen BlĂŒtenstĂ€nde bilden mehrere Gruppen von zwei bis sechs KĂ€tzchen und stehen zur BlĂŒte aufrecht. Die Zapfen sind eiförmig, 1 bis 1,7 Zentimeter lang und 0,8 bis 1,2 Zentimeter breit und haben 1 bis 5 Millimeter lange Stiele.cite-ref-fdg101-24-0[24]cite-ref-foa-rugosa-25-0[25]
Das natĂŒrliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich ĂŒber den Osten von Kanada (Provinzen Manitoba, New Brunswick, Neufundland und Labrador, Nova Scotia, Ontario, Prince Edward Island, QuĂ©bec und Saskatchewan), die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon und dem Nordosten der USA (von North Dakota und Maine bis Iowa, Illinois, West Virginia und New Jersey). Das Verbreitungsgebiet ĂŒberschneidet sich im Westen, in Saskatchewan und Manitoba, mit dem Verbreitungsgebiet der Unterart tenuifolia und im SĂŒden mit der Hasel-Erle (Alnus serrulata). Die Unterart wĂ€chst in Höhen von 0 bis 800 Metern.cite-ref-foa-rugosa-25-1[25]
Alnus incana subsp. tenuifolia
Die Unterart Alnus incana subsp. tenuifolia (Nutt.) Breitung wird auch als VarietĂ€t der Unterart Alnus incana subsp. rugosa eingestuft. Synonyme sind Alnus incana subsp. rugosa var. occidentalis (Dippel) C.L.Hitchc.cite-ref-us-fs-18-1[18] oder Alnus tenuifolia Nutt..cite-ref-chen-17-2[17] Sie unterscheidet sich von der Unterart rugosa durch die dĂŒnnere, papierartige Blattspreite und dem abgerundeteren Blattrand.cite-ref-foa-19-1[19] Sie wĂ€chst hĂ€ufiger baumartig als die Unterart rugosa, kann aber ebenfalls strauchig vorkommen. BĂ€ume erreichen eine Höhe von 12 Metern. Die Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch, dĂŒnn, 4 bis 10 Zentimeter lang und 2,5 bis 8 Zentimeter breit. Die Blattbasis ist breit keilförmig bis abgerundet, der Blattrand ist doppelt gesĂ€gt bis gekerbt oder gelappt. Als mĂ€nnliche BlĂŒtenstĂ€nde werden Gruppen von drei bis fĂŒnf KĂ€tzchen von 4 bis 10 Zentimeter LĂ€nge gebildet, die weiblichen BlĂŒtenstĂ€nde bestehen aus Gruppen von zwei bis fĂŒnf KĂ€tzchen. Die Zapfen sind eiförmig, 1 bis 2 Zentimeter lang und 0,8 bis 1,3 Zentimeter breit und haben 1 bis 5 Millimeter lange Stiele.cite-ref-foa-tenui-26-0[26]
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Alaska ĂŒber den Westen von Kanada (Provinzen Alberta, British Columbia, Nordwest-Territorien, Saskatchewan und Yukon) und ĂŒber den Westen der USA bis Kalifornien, Colorado und New Mexico. Sie gedeiht in Höhen von 100 bis 3000 Metern und kann hĂ€ufig an Flussufern in den Rocky Mountains und in anderen Gebirgslandschaften im Westen von Nordamerika gefunden werden.cite-ref-foa-tenui-26-1[26]
Hybride und Kulturformen
In den baltischen Staaten sind natĂŒrliche Hybride zwischen Grau-Erle und Schwarz-Erle (Alnus incana Ă Alnus glutinosa) hĂ€ufig, die luxurierendes Wachstum zeigen. Die Hybriden werden durchschnittlich 16 % höher und zeigen einen 45 % gröĂeren Brusthöhendurchmesser als die Grau-Erle und sind 12 % höher und 33 % stĂ€rker als die Schwarz-Erle. Unterscheiden kann man die Bastarde am VerhĂ€ltnis der SpreitenlĂ€nge zur Spreitenbreite (Schwarz-Erle 1,15, Bastard 1,26, Grau-Erle 1,41) und an der Anzahl der Seitennervenpaare (Schwarz-Erle 6 bis 7, Bastard 7 bis 9, Grau-Erle 10 bis 12).cite-ref-edl102-13-2[13]
Es werden mehrere Kulturformen unterschieden, unter anderen:cite-ref-fdg100-5-1[5]
âą 'Aurea': ein bis zu 10 Meter hoher, oft mehrstĂ€mmiger Baum. Die jungen Triebe sind bestĂ€ndig gelb und werden im Winter orangegelb. Die jungen KĂ€tzchen sind orange, austreibende BlĂ€tter sind gelbgrĂŒn und werden spĂ€ter hellgrĂŒn.
âą 'Laciniata': ein 10 bis 12 Meter hoher Baum mit ungleich groĂen, fein und tief eingeschnittenen, hellgrĂŒnen BlĂ€ttern.
⹠'Pendula': mit hÀngenden Zweigen.cite-ref-fitschen-27-0[27]
Trivialnamen
Weitere zum Teil auch nur regional gebrĂ€uchliche Bezeichnungen fĂŒr die Grau-Erle sind oder waren: Auerle (Ăsterreich), preuĂische Erle, Roterle (Ăsterreich) und WeiĂerle.cite-ref-pritzel-jessen1882-28-0[28]
Verwendung
Holz
â
Hauptartikel
:
Erlenholz
Als Erlenholz wird sowohl das Holz der Grau-Erle als auch das Holz der Schwarz-Erle genutzt. Zwischen den beiden Holzarten bestehen keine nennenswerten physikalischen oder mechanischen Unterschiede. Das Holz der Grau-Erle wird jedoch weniger hĂ€ufig verwendet, da sie selten nutzholztaugliche Dimensionen erreicht und die Stammform meist ungĂŒnstig ist. Nur unter optimalen Bedingungen, so im Baltikum und in Finnland, wĂ€chst sie zu gerad- und glattschĂ€ftigen, stĂ€rker dimensionierten BĂ€umen heran.cite-ref-grosser-1-3[1]
Erlenholz ist weich und von gleichmĂ€Ăiger, feiner Struktur. Es hat eine Rohdichte von 550 kg/mÂł bei einer Holzfeuchte von 12 bis 15 % und gehört damit zu den mittelschweren einheimischen Holzarten. Das Holz ist wenig fest und wenig elastisch und in diesen Eigenschaften vergleichbar mit Lindenholz. Der Witterung ausgesetzt oder bei Kontakt mit der Erde ist es wenig dauerhaft, zeigt aber unter Wasser verbaut eine Ă€hnlich hohe Dauerhaftigkeit wie Eichenholz. Das Holz ist einfach zu bearbeiten und kann mĂŒhelos gesĂ€gt, gemessert und geschĂ€lt werden, es lĂ€sst sich gut frĂ€sen, drechseln und schnitzen. Schrauben halten gut und es kann gut verleimt werden, jedoch ist das Holz wenig nagelfest und neigt beim Nageln zum Splittern. Die OberflĂ€chenbehandlung wie Polieren, Beizen und Lackieren ist unproblematisch. Bei Kontakt mit Eisen entstehen bei Feuchtigkeit graue VerfĂ€rbungen, auch das Eisen selbst korrodiert. Auch verhĂ€lt sich Erlenholz stark reaktiv in Kontakt mit Zement.cite-ref-grosser-1-4[1]
Das Holz wird als Brennholz genutzt und als Faserholz, zur Herstellung von Spanplatten, Spanholzformteilen und Faserplatten. Es liefert ein gutes Ausgangsmaterial zur Papierherstellung, wird aber auch fĂŒr Drechslerarbeiten und zur Herstellung von Spielwaren und Holzschuhen eingesetzt.cite-ref-edl104-16-1[16] Die Erle liefert ein hochwertiges Blindholz fĂŒr Möbel und Innenausbauten, aufgrund der guten Beizbarkeit wird Erlenholz auch zur Imitation von Edelhölzern verwendet. Aus Erlenholz werden spezielle Varianten von Holzkohle hergestellt, die als Zeichenkohle, Lötkohle und Laboratoriumskohle eingesetzt werden.cite-ref-grosser-1-5[1]
Andere Verwendungsmöglichkeiten
Die Hauptnutzung der Grau-Erle ist die Stabilisierung von HĂ€ngen und Böschungen, die Wildbachverbauung und die Bodenverbesserung nĂ€hrstoffarmen Ădlandes. Sie wird auch zur Aufforstung von Braunkohle- und Abraumhalden eingesetzt.cite-ref-lbs-2-5[2] Man nutzt sie auch, um spĂ€tfrostgefĂ€hrdete Arten zwischen den Grau-Erlen zu schĂŒtzen.cite-ref-edl104-16-2[16]
Nachweise
Literatur
âą Peter SchĂŒtt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. Nikol, Hamburg 2006, ISBN 3-937872-39-6, S. 97â106.
âą Andreas Roloff, Andreas BĂ€rtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 99â101.
âą Peter SchĂŒtt, Hans Joachim Schuck, Bernd Stimm (Hrsg.): Lexikon der Baum- und Straucharten. Das Standardwerk der Forstbotanik. Morphologie, Pathologie, Ăkologie und Systematik wichtiger Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 37 (Nachdruck von 1992).
Einzelnachweise
cite-note-lbs-22. â SchĂŒtt et al.: Lexikon der Baum- und Straucharten, S. 37
cite-note-edl99-33. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 99
cite-note-edl100-44. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 100
cite-note-fdg100-55. â Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 100
cite-note-oberdorfer2001-66. â Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora fĂŒr Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 315.
cite-note-edl98-77. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 98
cite-note-edl103-88. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 103
cite-note-schwabe-91. Nach A. Schwabe: Monographie Alnus incana-reicher Waldgesellschaften in Europa. VariabilitĂ€t und Ăhnlichkeiten einer azonal verbreiteten Gesellschaftsgruppe. In: Phytocoenologia. Band 13, 1985 S. 197â302, verĂ€ndert ĂŒbernommen aus SchĂŒtt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. Nikol, Hamburg 2006, ISBN 3-937872-39-6, S. 98. ErgĂ€nzt durch Daten aus Eric HultĂ©n: Alnus incana. In: The Linnaeus Server. Swedish Museum of Natural History, 14. MĂ€rz 2004, abgerufen am 14. Februar 2010 (schwedisch).
cite-note-edl105-1010. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 105
cite-note-1111. â Bundesanstalt fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BLE). Abgerufen am 23. April 2015.
cite-note-d-rr-und-lippert-1212. â Erhard Dörr, Wolfgang Lippert: Flora des AllgĂ€us und seiner Umgebung. Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 424.
cite-note-edl102-1313. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 102
cite-note-duisburg-1414. â Thoma Paulus, Sabine Werres: Erlensterben durch Phytophthora an FlieĂgewĂ€ssern. UniversitĂ€t Duisburg Essen, 14. MĂ€rz 2005, abgerufen am 3. September 2014.
cite-note-eberswalde-1515. â Paul Heydeck: Aktuelle Schwerpunkte des Auftretens pilzlicher Pathogene in den WĂ€ldern Brandenburgs. (pdf) In: Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band XXXV. Landesforstanstalt Eberswalde, 2008, S. 41â42, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. September 2014; abgerufen am 30. Dezember 2009.
cite-note-edl104-1616. â SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 104
cite-note-chen-1717. â Zhiduan Chen, Jianhua Li: Phylogenetics and Biogeography of Alnus (Betulaceae) Inferred from Sequences of Nuclear Ribosomal DNA ITS Region. In: International Journal of Plant Sciences. Band 165, Nr. 2. University of Chicago Press, Chicago 2004, S. 325â335.
cite-note-us-fs-1818. â Ronald J. Uchytal: Alnus incana subsp. tenuifolia. U.S. Department of Agriculture, Forest Service, 1989, archiviert vom Original am 22. Oktober 2008; abgerufen am 29. Dezember 2009 (englisch).
cite-note-foa-1919. â John J. Furlow: Betulaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 3: Magnoliophyta: Magnoliidae and Hamamelidae. Oxford University Press, New York / Oxford u. a. 1997, ISBN 0-19-511246-6, Alnus incana, S. 513 (englisch, online).
cite-note-schmidt1996-2020. â Peter A. Schmidt: Zur Systematik und VariabilitĂ€t der mitteleuropĂ€ischen Erlen (Gattung Alnus Mill.). In: Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft. Band 82, 1996, ISBN 3-8001-8315-3, S. 15â42. zitiert nach SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 101â102
cite-note-fdg99-2121. â Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 99
cite-note-foc-hirsuta-2222. â Pei-chun Li, Alexei K. Skvortsov: Betulaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 4: Cycadaceae through Fagaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 1999, ISBN 0-915279-70-3, Alnus hirsuta, S. 286 (englisch, online).
cite-note-wcsp-2323. â RafaĂ«l Govaerts (Hrsg.): Alnus - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 10. Januar 2017.
cite-note-fdg101-2424. â Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 101
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cite-note-foa-tenui-2626. â John J. Furlow: Betulaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 3: Magnoliophyta: Magnoliidae and Hamamelidae. Oxford University Press, New York / Oxford u. a. 1997, ISBN 0-19-511246-6, Alnus incana subsp. tenuifolia, S. 513â514 (englisch, online).
cite-note-fitschen-2727. â Jost Fitschen: Gehölzflora. 12., ĂŒberarbeitete und ergĂ€nzte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2007, ISBN 3-494-01422-1, S. 941.
cite-note-pritzel-jessen1882-2828. â Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 21, online.
Weblinks
Commons
: Grau-Erle (
Alnus incana
)
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
âą Grau-Erle. auf FloraWeb.de
⹠Grau-Erle. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
âą Steckbrief und Verbreitungskarte fĂŒr Bayern. In: Botanischer Informationsknoten Bayerns.
âą Alnus incana (L.) Moench In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora.
âą Thomas Meyer: Datenblatt mit BestimmungsschlĂŒssel und Fotos bei Flora-de: Flora von Deutschland (alter Name der Webseite: Blumen in Schwaben)